Aktuelle Projekte

Hier finden Sie einen Überblick über unsere aktuellen Projekte.

…Sie sehen… es gibt viel zu tun… packen wir es gemeinsam an!

Fortschritt

"Ein Heim für die Geparden"
100%
"Ein Heim für die Schneeleoparden"
5%
"Ein Spielparadies für die Otter" bereits eingenommen
5%

Der Schutz der Geparden fängt oftmals in ihrer natürlichen Umgebung an. Doch „natürliche Umgebung“ oder auch „Freiheit“ gibt es in der Steppe Afrikas nur noch selten. Durch die Verbreitung des Menschen werden Geparde nahezu aus ihrer natürlichen Umgebung verdrängt. Infolgedessen kommt es auch immer häufiger zu Begegnungen von Mensch und Gepard. Leider enden viele dieser Begegnungen damit, dass der Farmer nur allzu große Angst um sein Vieh hat und den Geparden daher erschießt. Ein weiterer nicht unerheblicher Faktor der zum Artensterben beiträgt, ist der illegale Handel mit aus der Wildnis gefangenen Geparden. Besonders in den arabischen Ländern ist hier die Nachfrage sehr groß.

Oftmals ist es nicht möglich, in Gefangenschaft geborene Wildkatzen in die Natur zu entlassen, da sie keine Scheu vor Menschen haben und eine Kollision mit einem einheimischen Farmer vorprogrammiert wäre.
Daher sollte es auch unser aller Erstreben sein, die Aufklärungsarbeit vor Ort zu unterstützen, um den Einheimischen andere Möglichkeiten zur Konfliktvermeidung aufzuzeigen und parallel den Artbestand der Geparde in gezielten Zuchtprogrammen aufrecht zu erhalten.

Der Verein hilft ein Projekt zu realisieren, welches in der Region einzigartig ist und sicherlich auch eine Ausstrahlung über die Samtgemeinde hinaus haben wird. In Kooperation mit einem entstehenden Artenschutzzentrum aus der Region sollen 3 große Freigehegeanlagen für 2-4 Geparden errichtet werden. Die Mittel für die Errichtung der Schlafunterkünfte der Geparden werden vom Artenschutzzentrum selbst aufgebracht. Allerdings fehlt es dann noch an Umzäunung, Unterhaltung und Einrichtung der Anlagen. Das Gesamtprojekt der Gepardenanlage wurde anhand architektonischer Ausarbeitung mit ca. 12.000€ bemessen.

An dieser Stelle möchte der Verein seine Unterstützung in der Realisierung und Unterhaltung der Anlage anbieten. Die Geparden werden für eine Erhaltungszucht dieser wunderbaren Wildkatzenart benötigt, deren größte Population in Namibia gerade mal auf 3.000 Individuen geschätzt wird.

Das schnellste Landsäugetier der Welt droht bald auszusterben!

Dem Verein liegt weiterhin viel daran, auch in situ (=vor Ort) Projekte in Afrika zu unterstützen, um den Geparden neue Reservate für den Arterhalt zu erschließen, die einheimischen Farmer zu sensibilisieren und die Gepardenpopulation zu stabilisieren.

Aus diesem Grund verpflichten wir uns dazu einen Teil der eingenommen Zuwendungen an das ANN VAN DYK CHETAH CENTRE in Südafrika zu spenden.

Das ANN VAN DYK CHETAH CENTRE feierte 2016 sein 45 jähriges Bestehen im Kampf um den Arterhalt der Geparden in Südafrika.

Weitere Informationen über das Center lesen Sie bitte hier.

Helfen Sie uns den Gepardenbestand auch für unsere Kinder und Kindeskinder aufrecht zu erhalten und spenden Sie jetzt!

Sie sind mit einer Kopfrumpflänge von 45 bis 61 Zentimetern, einer Schwanzlänge von 25 bis 35 Zentimetern und einem Gewicht von 1 bis 5 Kilogramm die kleinsten Vertreter aus der Familie der Otter. Ihr natürlicher Lebensraum erstreckt sich von Indien und der südlichen Volksrepublik China über die Malaiische Halbinsel bis Borneo und Java und schließt auch die südlichen Philippinen ein.

Zwergotter, oder auch Kurzkrallenotter genannt, sind wirklich putzige kleine Wesen. Es macht wahnsinnig Spaß, ihnen beim Spielen und Rumtollen zuzuschauen. Wie der Name schon vermuten lässt, sind die Krallen bei ihnen zurückgebildet. Im Gegensatz zu ihren weitaus größeren Vertretern – wie beispielsweise dem Europäischen Fischotter – sind auch die Schwimmhäute etwas zurückgebildet. Mit Hilfe dieser evolutionären Entwicklung können Kurzkrallenotter ihre Pfoten fast wie die menschliche Hand benutzen. Mit den Pfötchen wühlen sie am Grund des Gewässers im Schlamm und suchen Krebs- und Schalentiere auf. Ihr starkes Gebiss hilft ihnen dabei, die harte Schale der Krebstiere zu knacken. Im Nahrungsspektrum der Otter spielen Fische eine untergeordnete Rolle. Es ist einfach faszinierend, den Ottern beim Fressen zuzuschauen, wenn sie ihr Futter in beiden Pfoten halten und dies genüsslich Stück für Stück verspeisen.

Kurzkrallenotter können ihre Pfötchen auch an anderer Stelle sehr gut einsetzen: Haben Sie schon einmal einen Zwergotter jonglieren sehen? Ja, richtig, Jonglieren! Dabei legen sie sich auf den Rücken und jonglieren kleine Steinchen zielgenau von einer Pfote über die Brust in die andere Pfote. Einfach herrlich!

Zwergotter leben, anders als die meisten Otterarten die sich nur zur Paarung zusammenfinden, in kleinen Familienverbänden von acht bis zwölf Tieren. Innerhalb ihrer Gruppe verständigen sie sich über verschiedenste Pieps- und Pfeiftönen miteinander.

Leider gelten auch Zwergotter nach der  Roten Liste gefährdeter Arten  der Weltnaturschutzunion  IUCN  als gefährdet. Die größten Faktoren die stark zur Gefährdung dieser wunderbaren kleinen Raubtiere beitragen sind die Lebensraumzerstörung und die Jagd auf ihren Pelz.

Carnivora möchte bei der Realisierung eines Spielparadieses auf dem Gelände des Artenschutzzentrums für ein Zwergotterpärchen seine Unterstützung anbieten. Geplant ist ein ca.150-200m² großes Offengehege mit einem Teich für „Wasserspiele“ und verschiedenen Steinaufbauten zum Herumtollen, Versteckenspielen und Faulenzen. Für die Wintermonate soll ein gut isoliertes kleines Warmhaus angrenzend an die Freianlage errichtet werden. Das Gesamtprojekt wird auf ein Investitionsvolumen von ca. 2000-2500€ geschätzt.

Wir hoffen, dass dieses wunderbare Projekt noch in diesem Jahr realisiert werden kann und freuen uns schon jetzt auf viele kleine Zwergotterbabies die in gesicherter artgemäßer Umgebung friedlich aufwachsen können.